Heute hat die Zeitschrift „Geo“ aus dem Verlag Gruner + Jahr die „Geo-Reisecommunity“ online gestellt (www.geo-reisecommunity.de). Sie soll „ihren Lesern und allen Online-Usern die Möglichkeit [geben], Reiseerlebnisse zu publizieren oder die Reiserfahrungen anderer für eigene Planungen zu nutzen“, so der Verlag.
Die Nutzer sollen also eigene Bilder und Hotelempfehlungen zu Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten und Reiseberichte veröffentlichen, sich in Foren und per E-Mail austauschen und eigene Profilseiten anlegen, in denen sie sich und ihre Reisevorlieben präsentieren. Die Seite umfasst die drei Sektionen „Mitmachen“ (Schreiben und Veröffentlichen), „Entdecken“ (Bilder und Informationen zu Zielgebieten) und „Planen“ (Anregungen und Empfehlungen).
„Ziele der neuen Website“, schreibt Gruner + Jahr, „sind die Schaffung eines medienadäquaten Rückkanals für die Leser der ,Geo‘-Zeitschriften sowie der Aufbau einer hochwertigen Informationsbörse und einer lebendigen Community von reiseinteressierten Internetnutzern.“ Seit dem 16. Oktober gibt es eine geschlossene Beta-Version, seither einen „fliegenden Start“. Daher meldet Gruner + Jahr zum offiziellen Start der Seite schon rund 2400 registrierte Mitglieder, 6500 Fotos, 1500 Tipps und 300 Reiseberichte. Das Angebot soll natürlich in den Verlagstiteln beworben werden.
Dienstag, 15. Januar 2008
Airberlin.com wird umfassendes Reisebüro
Die Fluggesellschaft Air Berlin macht richtig Ernst mit dem Trend zu Zusatzverkäufen („ancillary revenues“): Aus Airberlin.com wird ein umfassendes Reisebüro, das die Hotelangebote großer Veranstalter einbindet und verspricht, „Air-Berlin-Flüge mit drei Klicks zu einem Ferienpaket inklusive Hotel, Transfer und Mietwagen zu schnüren“.
„Nach Verknüpfung aller Schnittstellen" biete Airberlin.com „das größte touristische Hotelangebot Deutschlands“, kündigt Air Berlin an. Als Veranstalter sind dort jetzt unter anderem vertreten: Thomas Cook, die Rewe-Marken ITS, Tjaereborg und Jahn sowie Olimar und L’tur.
Technik, Logistik und Abwicklung übernimmt die Firma Binoli (das steht für „Billig fliegen, nobel liegen“). Sie ist aus Buy.bye hervorgegangen und gehört zu 51 Prozent L’tur-Chef Karlheinz Kögel, 49 Prozent gehören Air Berlin. Kögel scheidet dafür bei L’tur aus und geht in den Aufsichtsrat.
„Nach Verknüpfung aller Schnittstellen" biete Airberlin.com „das größte touristische Hotelangebot Deutschlands“, kündigt Air Berlin an. Als Veranstalter sind dort jetzt unter anderem vertreten: Thomas Cook, die Rewe-Marken ITS, Tjaereborg und Jahn sowie Olimar und L’tur.
Technik, Logistik und Abwicklung übernimmt die Firma Binoli (das steht für „Billig fliegen, nobel liegen“). Sie ist aus Buy.bye hervorgegangen und gehört zu 51 Prozent L’tur-Chef Karlheinz Kögel, 49 Prozent gehören Air Berlin. Kögel scheidet dafür bei L’tur aus und geht in den Aufsichtsrat.
Drei neue Veranstalter in „Toma“
Amadeus hat drei neue Veranstalter/Leistungsträger an „Amadeus Tour Market“ („Toma“) angeschlossen: den Mietwagenbroker Car Del Mar (Kürzel: „CAR“) sowie die Veranstalter Touropa (Kürzel: „MERS“) und Trend Travel Weltweit (Kürzel: „TTW“). „Toma“ bietet damit laut Amadeus „um die 200 Veranstalter“.
Worldhotels bucht auch nach Horoskop
Die Hotel-Vermarktungsorganisation Worldhotels hat auf ihrer Website www.worldhotels.com eine neue Suchfunktion mit dem Namen „Search by Inspiration“ eingerichtet.
Sie erlaubt, unter den 500 angeschlossenen Hotels nach einem bestimmten Klima, nach Kultur, Sport und Restaurants zu suchen — oder spirituellen Fantasien freien Lauf zu lassen, wie es Worldhotels in einer Pressemitteilung selbst plakativ vorschlägt:
Die Funktion zeige auch, „welcher Hoteltyp optimal zum jeweiligen Sternzeichen passt“, heißt es dort. Schließlich suchten Steinböcke die Einsamkeit, Skorpione liebten die Extreme, für Löwen sei das Beste gerade gut genug. „So unterschiedlich die Charaktereigenschaften der einzelnen Sternzeichen sind, so verschieden ist auch ihr Geschmack, wenn es um das Traumdomizil für den Urlaub geht.“
Es ist allerdings nicht möglich, Sternzeichen in die Buchungsmaschine einzugeben. Die Sternzeichenbeispiele sollen lediglich die Bandbreite des Portfolios verdeutlichen, heißt es von der Pressestelle — der die Sache einen Kalauer in der Überschrift wert ist: „Das ideale Haus für jedes Sternzeichen.“
Sie erlaubt, unter den 500 angeschlossenen Hotels nach einem bestimmten Klima, nach Kultur, Sport und Restaurants zu suchen — oder spirituellen Fantasien freien Lauf zu lassen, wie es Worldhotels in einer Pressemitteilung selbst plakativ vorschlägt:
Die Funktion zeige auch, „welcher Hoteltyp optimal zum jeweiligen Sternzeichen passt“, heißt es dort. Schließlich suchten Steinböcke die Einsamkeit, Skorpione liebten die Extreme, für Löwen sei das Beste gerade gut genug. „So unterschiedlich die Charaktereigenschaften der einzelnen Sternzeichen sind, so verschieden ist auch ihr Geschmack, wenn es um das Traumdomizil für den Urlaub geht.“
Es ist allerdings nicht möglich, Sternzeichen in die Buchungsmaschine einzugeben. Die Sternzeichenbeispiele sollen lediglich die Bandbreite des Portfolios verdeutlichen, heißt es von der Pressestelle — der die Sache einen Kalauer in der Überschrift wert ist: „Das ideale Haus für jedes Sternzeichen.“
Programm für „Phocus Wright @ ITB“
Und da sich die Konferenzankündigungen hier gerade häufen: Die Messe Berlin hat das Programm für ihren ITB-Technikkongress „Phocus Wright @ ITB“ (6. März) auch bereits online gestellt.
In diesem Jahr liegt der Fokus auf „dem Zusammenspiel zweier Kräfte: Technologie und Business“, schreibt die Messe — sprich: Es geht vor allem um den Onlinevertrieb von Reisen, deswegen treten zum Beispiel Alan Josephs (Managing Director von Ebookers), Ignacio Martos (Opodo-CEO), Ian McCaig (Lastminute.com-CEO) und Jens-Uwe Parkitny (Expedia-Deutschland-Chef) zusammen auf die Bühne (Thema: Online-Geschäftsmodelle im Wandel, 10:20 Uhr). Aber auch Buchungsfragen spielen eine Rolle, zum Beispiel steht ein 25-minütiges Interview mit Amadeus-Chef José Antonio Tazón im Plan (12:20 Uhr).
Das komplette Programm findet sich unter www.itb-kongress.de/phocuswright (unten auf „hier“ klicken).
Neu ist der „Phocus Wright Blogger Summit“ (5. März + Abendveranstaltung am 6. März) für „qualifizierte Blogger aus der Reiseindustrie“. Eine Anmeldung ist nötig, Näheres steht unter: www.phocuswright.com/conferences_phocuswright_at_itb_2008_bloggers_summit.
In diesem Jahr liegt der Fokus auf „dem Zusammenspiel zweier Kräfte: Technologie und Business“, schreibt die Messe — sprich: Es geht vor allem um den Onlinevertrieb von Reisen, deswegen treten zum Beispiel Alan Josephs (Managing Director von Ebookers), Ignacio Martos (Opodo-CEO), Ian McCaig (Lastminute.com-CEO) und Jens-Uwe Parkitny (Expedia-Deutschland-Chef) zusammen auf die Bühne (Thema: Online-Geschäftsmodelle im Wandel, 10:20 Uhr). Aber auch Buchungsfragen spielen eine Rolle, zum Beispiel steht ein 25-minütiges Interview mit Amadeus-Chef José Antonio Tazón im Plan (12:20 Uhr).
Das komplette Programm findet sich unter www.itb-kongress.de/phocuswright (unten auf „hier“ klicken).
Neu ist der „Phocus Wright Blogger Summit“ (5. März + Abendveranstaltung am 6. März) für „qualifizierte Blogger aus der Reiseindustrie“. Eine Anmeldung ist nötig, Näheres steht unter: www.phocuswright.com/conferences_phocuswright_at_itb_2008_bloggers_summit.
Eyefortravel mit Web-2.0-Konferenz
Der britische Verlag und Konferenzveranstalter Eyefortravel veranstaltet in diesem Jahr eine zweitägige Konferenz mit dem Thema „Social Media Strategies for Travel 2008“. Es geht um nutzergenerierte Inhalte, Web 2.0 und „social networking“ in der Reisebranche.
Die Konferenz ist geplant für den 5. und 6. März in San Francisco (Hotel 480, früheres Crowne Plaza). Das Programm umfasst eine ganze Reihe von technikorientierten Punkten, die zum Teil sehr grundlegende Fragen behandeln (etwa „Wie Reisende nutzergenerierte Inhalte nutzen“). Es steht hier: www.eyefortravel.com/ugc/agenda.asp.
Die Konferenz ist geplant für den 5. und 6. März in San Francisco (Hotel 480, früheres Crowne Plaza). Das Programm umfasst eine ganze Reihe von technikorientierten Punkten, die zum Teil sehr grundlegende Fragen behandeln (etwa „Wie Reisende nutzergenerierte Inhalte nutzen“). Es steht hier: www.eyefortravel.com/ugc/agenda.asp.
Investmentfonds kauft sich bei Trivago ein
Der britische Investmentfonds Howzat Media hat eine Minderheitsbeteiligung an der Internet-Reisecommunity-Seite Trivago gekauft.
Trivago, gegründet 2005, hat nach eigenen Angaben europaweit rund 40 000 Mitglieder, die zusammen monatlich im Schnitt 20 000 Stunden damit verbringen, Reiseberichte, Bewertungen und Reisetipps zu schreiben. Es gebe 150 000 Hotelbewertungen, 600 000 Fotos und Informationen zu 50 000 Ausflugszielen. Die Seite zähle 2,5 Millionen Besucher im Monat (zehn Millionen Page-Impressions). Sie bietet zudem einen Hotelpreisvergleich mit 225 000 Hotels. Trivago gibt es mit den Endungen .de, .es, .fr, .it, .co.uk, .pl und .se.
Howzat Media, gegründet 2006 von David Soskin und Hugo Burge, hat sich bisher an drei Unternehmen beteiligt: in die Community-Seite Where Are You Now (WAYN.com), in die britische Immobilien-Suchmaschine Zoomf.com und in TrustedPlaces.com, wo registrierte Mitglieder Restaurants, Cafés, Bars und anderen Lifestyle-Orte bewerten. An der vierten Beteiligung Trivago reizt Howzat laut Mitarbeiter Sascha Hausmann unter anderem, dass es, „im Gegensatz zu vielen anderen Internet-Startups, bereits einen positiven Cash-Flow auf operativer Ebene gibt“.
Die Mehrheit an Trivago gehört nach Unternehmensangaben unverändert den drei Geschäftsführern Rolf Schrömgens, Malte Siewert und Peter Vinnemeier sowie Investoren, darunter dem Risikokapitalgeber European Founders Fund (EFF).
Trivago, gegründet 2005, hat nach eigenen Angaben europaweit rund 40 000 Mitglieder, die zusammen monatlich im Schnitt 20 000 Stunden damit verbringen, Reiseberichte, Bewertungen und Reisetipps zu schreiben. Es gebe 150 000 Hotelbewertungen, 600 000 Fotos und Informationen zu 50 000 Ausflugszielen. Die Seite zähle 2,5 Millionen Besucher im Monat (zehn Millionen Page-Impressions). Sie bietet zudem einen Hotelpreisvergleich mit 225 000 Hotels. Trivago gibt es mit den Endungen .de, .es, .fr, .it, .co.uk, .pl und .se.
Howzat Media, gegründet 2006 von David Soskin und Hugo Burge, hat sich bisher an drei Unternehmen beteiligt: in die Community-Seite Where Are You Now (WAYN.com), in die britische Immobilien-Suchmaschine Zoomf.com und in TrustedPlaces.com, wo registrierte Mitglieder Restaurants, Cafés, Bars und anderen Lifestyle-Orte bewerten. An der vierten Beteiligung Trivago reizt Howzat laut Mitarbeiter Sascha Hausmann unter anderem, dass es, „im Gegensatz zu vielen anderen Internet-Startups, bereits einen positiven Cash-Flow auf operativer Ebene gibt“.
Die Mehrheit an Trivago gehört nach Unternehmensangaben unverändert den drei Geschäftsführern Rolf Schrömgens, Malte Siewert und Peter Vinnemeier sowie Investoren, darunter dem Risikokapitalgeber European Founders Fund (EFF).
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