Montag, 11. Februar 2008

Neue Online-Mitfahrzentrale geplant

Die Schweinfurter Firma GPS Over IP hat unter www.clickapoint.com eine Mitfahrzentralen-Software „für Menschen und Güter“ freigeschaltet. Besonderheit laut Anbieter: die Verarbeitung von GPS-Livedaten auf Karten von „Google Maps“. Da „Google Maps“ weltweite Karten bietet, sind auch touristische Strecken darstellbar.

Offiziell soll der Dienst zur Messe Cebit (4.—9. März) losgehen, der erste von drei geplanten Schritten steht aber schon online.

„Wer sein Autos oder seinen LKW mit speziellen GPS-Geräten ausrüstet, kann während der Fahrt gefunden und gebucht werden“, so der Plan der Schweinfurter. „In diesem Fall wird das jeweilige Fahrzeug auf dem Kartenmaterial von Google Maps innerhalb eines bestimmten Radius angezeigt.“ GPS sei keine zwingende Voraussetzung, der Dienst dürfe „von jedermann genutzt werden“.

Noch ist erst eine allererste Version online („Preload A“), in der es darum geht, das System mit Content zu füttern. Aber GPS Over IP hat sowieso die Zukunft im Auge: „Niemand weiß, wo uns der Straßenverkehr der Zukunft hinführen wird. Nach Expertenmeinung werden die bestehenden Verkehrswege in Deutschland bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht mehr reichen, um den Verkehr aufzunehmen“, so André Jurleit vom Anbieter. „Daher müssen die bestehenden Straßen effektiver genutzt werden.“

Weil das Prinzip „Mitfahren“ nur funktioniert, wenn es Leute gibt, die ihre Wagentüren öffnen, ist jeder aufgerufen, sich zu beteiligen.

Abt. Kunden: Amadeus prahlt mit Airline-Websites

In einer Pressemitteilung weist Amadeus darauf hin, dass „25 der insgesamt 50 internationalen Top-Airlines, die im ,Iata-Mitglieder-Ranking‘ gelistet sind, sich für Amadeus entschieden haben, um ihre Beziehungen zu ihren Online-Kunden auszubauen“. Die Fluggesellschaften nutzen Produkte für Buchung, Shopping und Service-Funktionen, zu 80 Prozent haben sie außerdem das User-Interface-Webdesign an Amadeus übertragen. Amadeus hat 2007 nach eigenen Angaben mehr als 15 Millionen Euro investiert, um die „E-Commerce-Suite“ für Airlines mit Web-2.0-xHTML-Funktionen sowie „neuen Service- und Verkaufs-Möglichkeiten“ auszustatten.

Abt. Kunden: LH Systems hält Silverjet

Lufthansa Systems, wie immer sehr rege mit der Meldung von abgeschlossenen Kundenverträgen, hat weitere Produkte an die britische Fluggesellschaft Silverjet verkauft. Sie nutzt seit Ende 2007 das Flugwegeplanungssystem „Lido Operations Center“ und will dazu Module für Navigation, Analyse von Performance-Daten und Flugzeug-/Creweinsatzplanung nutzen, nämlich: „Lido E-Flight Bag“, „Lido Route Manual“, „Lido FMS“, „Lido Take-off Performance Analysis“,„Net Line/Ops“ und „Net Line/Crew“.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Frühjahrs-Nachrichten von Amadeus Germany

Auf der heutigen Frühjahrs-Pressekonferenz hat Amadeus Germany folgende Dinge angekündigt:

— Noch im Februar soll das Rollout des Online-Tickets der Deutschen Bahn über „Amadeus Bahn“ beginnen.
— Accor ist die erste Hotelkette, die den kompletten Content aus „Amadeus Hotels“ parallel auch in „Amadeus Tour Market“ („Toma“) einstellt. Die Freischaltung ist für August geplant.
— Der grafische Teil von „Amadeus Hotels“ wird durch das neue Produkt „Amadeus Hotels Plus“ ersetzt, das vor allem Beratungsinhalte (Karten und Hotelbilder von Leonardo), Sortier- und Suchfunktionen bietet. Ziel ist, eine Hotelbuchung so zu gestalten, wie sie auf Internetseiten üblich ist. Die Pilotphase läuft, der Rollout soll im zweiten Quartal beginnen.
— „Technik reicht nicht — es kommt auf das Verkaufen an“, sagt Amadeus-Germany-Geschäftsführerin Petra Euler und kündigt unter dem Arbeitstitel „Top Seller“ eine neue, modular aufgebaute Schulung an, die Techniktraining mit Verkaufstraining verbindet.
— Unter „Amadeus Community“ soll vom 1. März an eine für alle Touristiker offene Plattform im Netz stehen, die sich an bekannten Angeboten wie „Xing“ orientiert: Touristiker stellen ihre Profile ein, es gibt Foren, Chats und Blogs.

Außerdem:
— Das neue Amadeus-Midoffice-Produkt, das gerade mit der TUI unter dem Arbeitstitel „Möve“ entwickelt wird, kommt nicht wie geplant am 1. April. Laut Amadeus-Germany-Chef Holger Taubmann gibt es „erhebliche Anforderungen ans Change-Management“. Ein neues Datum stehe noch nicht fest.
— Die Akzeptanz des Easyjet-Angebots über Amadeus bei Geschäftsreisenden sei „sehr gut“, die Steigerung im Januar „exponentiell“.

Der neue Mark Tantz heißt Dominik Wischermann

Amadeus Germany hat einen neuen Vertriebschef: Dominik Wischermann soll seine Stelle als Sales-Direktor am 1. April in Bad Homburg antreten. Er wird damit Nachfolger von Mark Tantz. Heute hatte er sich von seinem Noch-Arbeitgeber American Express einen Tag frei genommen, um sich der Fachpresse vorzustellen.

Bei Amex arbeitet der 42-jährige Diplom-Informatiker als Director/Head of Client Management. Seine Biographie sieht laut Amadeus so aus:

Wischermann begann seine berufliche Karriere als Analyst und Programmierer bei Compass in Dortmund. 1995 wechselte er zum Softwareunternehmen Dr. Materna, wo er zuletzt Account-Manager Europe war. Im März 2002 begann er bei American Express in Frankfurt am Main als Head of Network Development Germany/Austria; vom Mai 2005 an war er für die Europa-Entwicklung zuständig, bevor er 2006 den Bereich Client Management übernahm.

Freitag, 1. Februar 2008

Falk.de findet jetzt auch Sehenswürdigkeiten

Der Internet-Navigationsdienst Falk.de hat seinen Dienst um eine Branchenbuch- und Sehenswürdigkeiten-Funktion erweitert: Es findet jetzt lokale Brancheneinträge und touristische Ziele in der Nähe der eingegebenen Adresse, so der Hersteller Falk Marco Polo Interactive aus dem Mair-DuMont-Konzern. Die Suchergebnisse lassen sich dann in Routenplaner-Funktionen übernehmen.

Dazu wird die Falk-Kartensoftware mit Daten aus den Reiseführern der Mair-DuMont-Verlage verknüpft sowie mit vier Millionen Branchenbucheinträge des Telefon-CD-Anbieters Klick Tel. Insgesamt stehen damit laut Anbieter rund fünf Millionen Einträge hinter Falk.de.

Das Ganze lebt auch vom Verkauf: Unternehmen, die noch nicht auf Falk.de vertreten sind, können über www.falk.de/ihrkarteneintrag einen Adresseintrag buchen.

FTI: Neue E-Commerce-Chefin

Seit heute hat die FTI-Gruppe eine neue Bereichsleiterin für E-Commerce: Marita Rohlfing, bisher Vertriebsleiterin für die zu FTI gehörenden Vertriebsmarke 5 vor Flug, ist in dieser Position jetzt unterhalb von FTI-Geschäftsführer Boris Raoul Chefin von 18 Mitarbeitern.

Und Raoul streicht die Bedeutung der neuen Position in der Pressemitteilung kräftig heraus: „E-Commerce ist zur Zeit eines der wichtigsten Themen bei FTI“, sagt er. „Unser Ziel ist es, eines der führenden Touristikunternehmen in Sachen Technik auf dem deutschen Markt zu sein.“

Zu Rohlfings Aufgaben gehören Weiterentwicklung und Optimierung der veranstalterinternen Datenqualität, das FTI-Content-Management-System, das Internet und Katalogerstellung gleichermaßen füttert, und die konzerneigenen Websites.